Ensemble für Alte Musik

Canto corde sonore


Canto corde sonore









Doris Steffan-Wagner - Sopran

Martin Steffan - Tenor

Rudolf Merkel - Renaissance-Laute, Theorbe, Barockgitarre, Vihuela



Auf dieser Seite möchten wir Sie gerne über uns und unsere aktuellen Konzert-Programme informieren; außerdem haben wir hier einige Hörproben bereitgestell, damit Sie auch einen akustischen Eindruck von uns bekommen.


Aktuelle Programme:

Scherzi musicali - italienische und spanische Kostbarkeiten aus Renaissance und Barock

Musik der Reformationszeit - der "Soundtrack" der Reformation

Alles, was heilig ist - die Heiligen und das Heilige aus lutherischer Sicht


Die Werbe-Flyer zu unseren

Konzert-Programmen stehen

am Ende dieser Seite

 zum Download bereit.





      SCHERZI MUSICALIrock

   mit dem Ensemble

Canto corde sonore


In seinem Programm Scherzi musicali lädt das Ensemble Canto corde sonore ein zu einer musikalischen Reise ins Italien und Spanien des sogenannten Goldenen Zeitalters, einer Epoche kultureller Blüte vom späten 15. Jahrhundert bis ins 17. Jahrhundert hinein.  Hier finden sich echte musikalische Leckerbissen, zum Teil aus dem Schaffen anonymer Komponisten, aber auch von Berühmtheiten wie Jacopo Peri (aus dessen Feder die Musik zur allerersten Oper der Geschichte stammt), Giovanni Gastoldi, Girolamo Frescobaldi (neben dem Niederländer Jan Pieterszoon Sweelinck der einflussreichste Komponist für Tasteninstrumente der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts) und allen voran Claudio Monteverdi, dem Komponisten so berühmter Werke wie der Marienvesper und den Opern Orfeo und Il ritorno d'Ulisse in patria (Die Heimkehr des Odysseus). Seine Sammlung Scherzi musicali gab dem Programm seinen Titel.

Stilsicher und packend musiziert und ebenso informativ wie unterhaltsam moderiert wird dieser Ohrenschmaus von:

  
  

Doris Steffan-Wagner · Sopran,

studierte zunächst ‘Musik- und Bewegungserziehung’ am Salzburger Orff-Institut mit Hauptfach Gesang, danach Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst MOZARTEUM. Gleichzeitig besuchte sie mehrere Meisterkurse für Gesang, sowie Kurse für barocke Aufführungspraxis. Seit 2005 wird ihre Gesangsausbildung durch Unterricht gemäß der bipolaren Atemtypenlehre (Terlusollogie®) erweitert, den sie bei Brigitta Seidler-Winkler erhält.

Als vielseitige Konzertsängerin bewegt sie sich stilsicher – sowohl in Gestaltung als auch in Stimmgebung – von der Musik des Mittelalters bis hin zu Haydn, Beethoven, Schubert, Schumann, Mendelssohn und Rossini, wobei ihr die Barockmusik sehr am Herzen liegt.

    Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen gab sie zahlreiche Konzerte, besonders im südlichen und westlichen Europa.  
  


Martin Steffan · Tenor,

studierte zunächst Musikwissenschaften und Anglistik in Heidelberg, worauf ein Studium am Mozarteum Salzburg mit Hauptfach Gesang bei Otto Rastbichler folgte. Meisterkurse für Gesang, sowie Kurse für barocke Aufführungspraxis rundeten sein Studium ab. Seit dem Jahr 2006 wird seine Ausbildung durch Gesangunterricht gemäß der bipolaren Atemtypologie (Terlusollogie®) bei Brigitta Seidler-Winkler erweitert.

Steffan ist ein gefragter und vielseitiger Konzertsänger, stilsicher in Gestaltung und Stimmgebung von der Musik des Mittelalters bis zur Romantik, mit besonderer Liebe zur Barockmusik. Dies schlägt sich in Auftritten im In- und Ausland nieder, u.a. bei namhaften Festivals, wie z.B. dem Festival van Flaanderen, Brügge, dem festival oudemuziek, Utrecht, den Tagen für Alte Musik Herne, dem Menuhin Festival Gstaad, sowie dem Progetto Martha Argerich und den Vesperali, beide Lugano.

    
  

Rudolf Merkel · Lauten-Instrumente,

studierte zunächst Musiktherapie an der Fachhochschule Heidelberg und später Laute bei Johannes Vogt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Heidelberg-Mannheim. Rege Konzerttätigkeit mit verschiedenen Ensembles („Kairós“, „Lopodunum“ u.a.) und besonderes Interesse am Basso-Continuo-Spiel. Rundfunk-, Fernseh- und CD- Aufnahmen sowie Mitwirkung bei diversen Barockopern als Continuospieler, u.a. an den Theatern in Mainz, Wiesbaden, Darmstadt und Stuttgart.


 

Scherzi musicali




WOHL DEM, DER IN GOTTS FURCHTE STEHT

Musik der Reformationszeit –

Der „Soundtrack“ der Reformation

mit dem Ensemble

Canto corde sonore


  

  

Luther-Lieder, Lieder von Komponisten, die Luther bzw. der Reformation nahe standen, „Hits“ aus der Zeit der Reformation– all das und weitere spannende musikalische Begegnungen darf man vom neuen Programm Musik der Reformationszeit des Ensembles Canto corde sonore erwarten!

Der erste Teil besteht aus einer deutschen Messe gemäß der lutherischen Gottesdienstordnung, wobei die einzelnen Strophen der Lieder in jeweils unterschiedlichen Sätzen wiedergegeben werden. Der zweite Teil greift dann die Technik der Kontrafaktur (ein bekanntes Lied wird mit einem neuen Text versehen) auf, die ja ein sehr wichtiges Vehikel für die Verbreitung der reformatorischen Gedanken im Volk waren. Wir stellen hier einige Kirchenlieder – bekanntere wie weniger bekannte – ihren weltlichen Vorlagen gegenüber. Das sind z.B. italienische Frottole, französische Airs de cour und deutsche Liebeslieder.

Neben den Namen weniger bekannter Komponisten, wie z.B. Hans Neusidler, stehen so bedeutende Namen wie Johann Walter (er gab 1524 das erste evangelische Chorgesangbuch heraus und gründete 1526 die erste Kantorei und gilt daher als der „Urkantor“ der evangelischen Kirche), Michael Praetorius, Giovanni Gastoldi oder Hans Leo Hassler.


Musik der Reformationszeit




ALLES, WAS HEILIG IST

Die Heiligen und das Heilige aus lutherischer sicht

mit dem Ensemble

Canto corde sonore


  

Ausgangspunkt für die Konzeption dieses Konzertprogramms stellte das  Thema des Festivals Cantar di pietre 2017 im schweizerischen (katholischen) Tessin dar: Sancti, zu deutsch Heilige.

  Im Unterschied zur katholischen Auffassung üben die Heiligen im lutherischen Verständnis keine Vermittler-Funktion zwischen Gläubigen und Gott aus. Man betrachtet die Heiligen als Personen, die es zu ehren gilt, ohne aber sie anzubeten; daher existiert im Protestantismus die Formel „Heiliger/Heilige …, bitte für uns“ nicht. Vielmehr bezieht sich der Begriff heilig sowohl auf individuelle Heilige, als auch auf die Gemeinschaft der Heiligen, will sagen: die heilige Kirche oder eigentlich die Gesamtheit der Christen. Auf dieser Grundlage haben wir ein Programm zusammengestellt, in dem es um genau dieses lutherische Verständnis des Heiligen-Begriffs geht, gepaart mit der Idee, sich ebenfalls auf das Heilige zu beziehen. Konsequenterweise haben wir (fast ausschließlich) deutsche protestantische Musik ausgewählt.

   Zum Ende des Programms gibt es einen Abschnitt, der in eher humorvoller Weise einem sehr populären Heiligen gewidmet ist: Sankt Martin. Hier geht es vor allem ums Essen und Trinken am Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres, das mit dem Beginn der winterlichen Fastenzeit einhergeht. Man schlachtete das Vieh, das man nicht durch den Winter füttern konnte und verbrauchte alle jenen Lebensmittel, die nicht “fasten-kompatibel” waren, wie z.B. Eier und Fett. Außerdem wurde hier auch die jährlich zu entrichtende Pacht fällig, welche sehr häufig in Form von Naturalien entrichtet wurde, zum Beispiel mit Gänsen. Also aß und trank man vor Beginn des Fastens ein letzes mal all das, was man während der Fastenzeit nicht mehr konsumieren durfte – und davon reichlich!


 

Alles, was heilig ist




Scherzi musicali
Italienische und spanische Kostbarkeiten aus Renaissance und Barock
Wohl dem, der in Gotts Furchte
Musik der Reformationszeit - Der Soundtrack der Reformation
Alles, was heilig ist
Die Heiligen und das Heilige aus lutherischer sicht


 

Jetzt erschienen: Unsere CD mit dem "Soundtrack der Reformation"!

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